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Steuerungstechnik
Die MRS Anlagensteuerung


Der Regelung einer Maschine oder einer Anlagenkomponente kommt bei der Kunststoffverarbeitung eine wesentliche Rolle zu. Die steuerungstechnische Verknüpfung mehrerer Anlagenteile ist heute in der Regel wesentliche Voraussetzung. Um die Vielzahl von produktionsrelevanten Messdaten und Sollwerte effizient zu nutzen, entwickelte Gneuß die MRS Anlagensteuerung. Der Verbund der Anlagenkomponenten wurde zu einer zentralen Benutzeroberfläche zusammengefasst. Veränderungen im Prozess können schnell erkannt und ggf. korrigiert werden. Die Produktionsdaten werden zur späteren Diagnose gespeichert und als Trend mit Historiefunktion von der Software aufgearbeitet.

Durch eine schlanke Benutzeroberfläche mit selbsterklärender Symbolik, ist die MRS Steuerung für jeden Bediener leicht erlernbar. Nur wenige "Klicks" auf dem großzügigem 19" Touchscreen sind notwendig um die komplette Anlage in Produktion zu bringen. Die Steuerung unterstützt Hard- wie Softwaretechnisch im Standard die Ansteuerung und Regelung folgender Anlagenteile:


  • Heizungsregelung der kompletten Anlage
  • Antrieb des Extruders
  • Antrieb der Schmelzepumpe
  • Druckmessungen der kompletten Anlage
  • Vakuumanlage
  • Online-Viscometer
  • Filtrationssystem
  • Dosierung
  • Granulierung
Die individuelle Integration verschiedener Schnittstellen und Bussysteme erlaubt die Kommunikation unterschiedlicher Hersteller mit unterschiedlichen Steuerungssystemen. Der Datenaustausch der MRS Steuerung ist in drei Bussysteme gegliedert.

Messstellen am Extruder werden zentral gesammelt und mittels Can-Bus oder Profibus an die SPS-Steuerung gesendet. Anstelle eines umfangreichen Kabelverbunds zwischen Maschine und Steuerung reichen zwei Datenleitungen aus.

Der Installations- sowie Instandhaltungsaufwand ist durch diese Technologie auf ein Minimum reduziert. Die Kommunikation innerhalb des Schaltschranks wird durch das Profibus-DP-Protokoll abgedeckt.

Optional ist eine Fernwartung der MRS Steuerung via Internet möglich. Der Fernwartungs-Client wird im Kundennetzwerk integriert und stellt bei Bedarf die Verbindung zu dem Gneuß Server her. Die Sicherheit des kundenseitigen Netzwerks ist durch dieses Konzept gewährleistet.